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Anwendungen und Wirkung

Duft als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

Wir dürfen getrost behaupten, dass der amerikanische Markt uns in Sachen Markenentwicklung und Einzelhandelsexpertise voraus ist. In vieler und insbesondere in kommerzieller Hinsicht sind die USA ein Vorbild für europäische Unternehmen.

In den USA schließen Duft und wirtschaftlicher Erfolg sich keineswegs aus. Umfassende Marketing- und Einzelhandelsuntersuchungen haben nachgewiesen, dass der Einsatz von Düften den Umsatz um bis zu 20 Prozent ansteigen lässt.

Die nachstehende Grafik erläutern die Kernpunkte des Erfolgsfaktors Duft:

Duft-fakten

Die Wirkung von ätherischen Ölen
Vital-air liefert nicht nur Düfte. Auch wenn ein Duft einen enormen Wert und eine wirtschaftliche Kraft hat, liegt doch der wirkliche Mehrwert eines ätherischen Öls in seiner vitalisierenden Wirkung, das heißt: in seiner die Raumluft reinigenden und sogar heilenden Wirkung. Nachstehend erläutern wir Ihnen die Anwendungsmöglichkeiten und beschreiben Ihnen, welche Wirkung ätherische Öle auf Menschen haben können.
Sieh auch: Was sind ätherische Öle

Duft und Atmosphäre
Ätherische Öle können durch Vernebelung eine angenehme Atmosphäre schaffen, in der Menschen sich wohlfühlen und sich besser entspannen können. In Japan werden ätherische Öle eingesetzt, um dieses Gefühl auch am Arbeitsplatz zu erzeugen. Die Mitarbeiter fühlen sich besser, werden weniger schnell krank und zeigen eine höhere Produktivität.

Die Beseitigung von schlechten Gerüchen ist natürlich eine angenehme Wirkung der ätherischen Öle. Stark duftende Öle wie Zitronengras, Litsea, Nelken und Zimt eignen sich hervorragend für diesen Zweck.

Sauerstoff
Ein anderer Vorteil der Vernebelung von ätherischen Ölen ist die erhöhte Sauerstoffaufnahme im Körper. Einige Mediziner sehen einen wichtigen Zusammenhang zwischen Krankheiten und unzureichender Saueraufnahme. Zu wenig Sauerstoff bedeutet mangelnde biologische Energie, die Müdigkeit zur Folge hat. Ätherische Öle sollen den Sauerstoffgehalt im Blut anreichern. Sie enthalten Moleküle mit Sauerstoffatomen und können diese Moleküle zu den Körperzellen führen.

Von Kiefernnadelöl ist bekannt, das diese die Menge an Ozon und negativ geladenen Ionen in der Luft anreichern kann: Je mehr Ozon und negativ geladene Ionen in der Luft, umso weniger Bakterienwachstum. Positiv geladene Ione befinden sich vor einem Gewitter und bei großen Menschenansammlungen in der Luft. Sie können Gefühle von Beklemmung, Unruhe und Angst verursachen. In den Wartezimmern von Ärzten und Zahnärzten stehen immer häufiger Vernebler mit ätherischen Ölen, damit die Patienten sich nach Möglichkeit entspannen und frei atmen können.

Antiseptische Eigenschaften.
Vor allem in geschlossenen Räumen, in denen ganztägig die Klimaanlage läuft und keine Fenster geöffnet werden können, ist die Vermeidung von krankmachenden Organismen eine Notwendigkeit. Wichtigster Grund: eine bessere Arbeits- und Lebensumgebung für Mitarbeiter und Kunden und ein geringerer Krankenstand. Gesundheitsbeschwerden wie Benommenheit, Kopfschmerzen, Lustlosigkeit und Irritationen von Augen, Nase und der oberen Atemwege kommen häufig vor. Seit Jahren wird erforscht, wie man dieses sogenannte Sick-Building-Syndrom vermeiden kann.

Forschungen haben ergeben, dass ätherische Öle krankmachende Mikroorganismen ausschalten können.

Es sind die natürlichen mikrobentötenden Stoffe in den ätherischen Ölen, die die meisten Bakterien, Viren und Schimmelpilzen ausschalten können. Eine wichtige Erklärung für diese Eigenschaft ist die Fähigkeit dieser Stoffe, in die Zellmembran dieser Bakterien und sonstiger schädlicher Mikroorganismen einzudringen und den Zellstoffwechsel zu beeinflussen. Sie können in die Zellmembran eindringen, weil die Öle aus sehr kleinen Molekülen mit einem lipophilen (fettliebenden) Charakter bestehen. Auf diese Weise können Bakterien und sogar Viren unschädlich gemacht werden. Insbesondere die leichten Moleküle lassen sich gut vernebeln und in der Luft verteilen. Es sind die sogenannten Monoterpenverbindungen in den ätherischen Ölen, die eine starke mikrobentötende und luftreinigende Wirkung haben. Alle Öle aus Kieferngewächsen (Pinaceae) und der Zitrusfamilie (Rutaceae) enthalten hohe Dosen von Monoterpen in ihren Ölen, wodurch sie in der Luft stark antiseptisch wirken. Aber auch ein Öl wie Weihrauch ist stark monoterpenhaltig.

Bereits 1955 entdeckten Keller und Kober, dass ätherische Öle bei der 'Ausschaltung' und Kontrolle der Zahl der Bakterien in der Luft sehr wirksam waren. Sie entdeckten 21 ätherische Öle, die bei Vernebelung in einem relativ geschlossenen Raum die Anwesenheit von Mikroben senkten oder diese sogar völlig vernichteten. Getestete schädliche Mikroben, die Gesundheitsbeschwerden verursachen können sind: Escherichia coli, Eberthella typhosa, Neisseria gonorrhoeae, Enterococcus faecalis, Streptococcus pyogenes, Staphylococcus aureus, Bacillus megatherium, Corynebacterium diphtheriae und Candida albicans.

Auch Bardeau (1976) ist voll des Lobes über die Verwendung von ätherischen Ölen zur Reinigung der Luft. Er untersuchte, welche Öle sich am besten zur Luftreinigung eigneten. Die Öle wurden vernebelt und auf ihre bakterientötende Wirkung (von Bakterien wie Proteus, Staphylococcus aureus und Streptococcus pyogenes) getestet. Innerhalb von 3 Stunden waren 90 Prozent der Mikroben vernichtet. Die effektivsten Öle waren Nelke, Lavendel, Zitrone, Majoran, Pfefferminze, Niaouli, Tanne, Rosmarin und Thymian.

Die Forschungen des aus Utrecht stammenden Mikrobiologen Dr. K.B. Teeuw zeigten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Menge eines bakteriellen Giftstoffes (Endotoxin) und Beschwerden wie Entzündungen der Augen, der Nase und der oberen Atemwege. Auch Schimmelsporen können sich in trockener Luft verbreiten und Krankheiten verursachen.

In Australien, wo das 'Sick-Building-Syndrom' zu einem hohen Krankenstand geführt hat, wurde ein Mittel namens Bactigas entwickelt, das an die Klimaanlage angeschlossen wird. Dieses Mittel enthält ätherische Öle, u.a. Teebaumöl (Melaleuca alternifolia). Zu bestimmten Zeiten wird dieses Mittel in das System eingespritzt. Bemerkenswert ist, dass die Schimmelsporen in der Luft größtenteils reduziert wurden und/oder ganz verschwanden. Die Menschen fühlten sich besser und wurden weniger schnell krank. Neben der Bekämpfung der Schimmelsporen sorgte Bactigas auch für eine saubere Luft mit weniger krankmachenden Bakterien, Schimmelpilzen und Viren.

In mehreren englischen Krankenhäusern wird insbesondere in den Abteilungen für Brandverletzungen Kiefernnadelöl vernebelt. Das Risiko von Infektionen - welches bei Brandwunden hoch ist - wird durch die Vernebelung von Kiefernnadelöl reduziert.

Asthma und Erkältung
Ätherische Öle werden schon seit Langem in Hustenmitteln verwendet. Oftmals sind das sogar die Wirkstoffe des Mittels. Oyd and Sheppard (1970) kamen in ihrer Studie aus dem Jahre 1970 zu dem Schluss, dass inhalierte schleimlösende (expektorante) Stoffe (wie viele Öle) viel besser wirkten als eingenommene Expektoranzien.

Charron (1997) verwendete Echten Lavendel (2 Tropfen in einer Schüssel mit heißem Wasser) bei 40 Patienten mit Verstopfungen der Bronchien und Nase. Die Methode erwies sich bei allen Patienten als hilfreich. Manche von ihnen nahmen jährlich Antibiotika ein, was sich durch den Lavendel in einigen Fällen erübrigte.

Machon (2001) untersuchte in einer Studie die Wirkung einer Mischung aus Eukalyptus, Ravensara, grober Kiefer und Pfefferminzöl auf Sinusinfektionen. 8 Probanden verwendeten 3 Tropfen in einer Dampfinhalation (10 Minuten) 3 x täglich über insgesamt 5 Tage. 3 Probanden verwendeten eine Dampfinhalation ohne die Ölmischung. Das Befinden der Gruppe mit den ätherischen Ölen hatte sich so verbessert, dass 3 der 5 Probanden völlig und 2 nahezu beschwerdefrei waren. Nach dem 5. Tag war der Schleim völlig sauber. In der Kontrollgruppe blieb die Verstopfung unverändert und der Nasenschleim blieb grün (Anzeichen für eine Entzündung).

Asthma kann durch die Anwendung mancher (nicht aller) Arten von ätherischen Ölen gelindert werden. Bestimmte Eukalyptussorten und Benzoe sind von Medizinern zur Behandlung von Atemwegsinfektionen verwendet worden (Stevenson 1995).